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Aus für Großkraftwerk: Argumente gesucht
26. Juni 2003. Aus für Großkraftwerk: Argumente gesucht! Endlich wird das Scheitern des Großprojektes Biomassekraftwerk eingestanden. Aber welche Argumente werden dazu herangezogen! Walter May (Chef der WFG) u. Bürgermeister B. Halbe äußerten sich in der Rundschau vom 24. 6. und Ludwig Poggel (Fraktionsvorsitzender der CDU) in der Westfalenpost vom 26. Juni. May: Der Holzgewerbepark sei auch ohne Kraftwerk interessant - so plötzlich, muss man sich fragen, wo doch jahrelang von einer wichtigen, einmaligen und unverzichtbaren Investition für das Großkraftwerk im Gewerbepark gesprochen wurde. Nun hält May ein 12 bis 15 MW-Kraftwerk für realistisch, um dann auch den Brennstoff aus der Region zu bekommen. Das sollte doch angeblich bisher auch so sein. Indirekt hat er nun damit dem Argument des Bürgerforums zugestimmt, denn bei dem bisherigen Großprojekt wären mind. 200 km Einzugsbereich für das Altholz erforderlich gewesen. Aber Vorsicht Herr May, denn ein 15 MW-Kraftwerk ist noch um den Faktor 10 zu groß für Bad Fredeburg, denn 70-100 Groß-LKW-Ladungen wöchentlich mit Holzhackschnitzel ist nicht viel weniger als beim bisher vorgesehen 20 MW-Kraftwerk. Noch interessanter wird in der heutigen WP argumentiert: Es hätte inzwischen erhebliche Verschiebungen auf dem Brennholzmarkt gegeben, und wegen der geplanten Kraftwerke in Eslohe und Finnentrop fehlen nun die entsprechenden Holzmengen auf dem Markt. Ob nun Herr Poggel oder jemand anders diese Aussage in der WP gemacht hat: man sollte bedenken, dass diese Mini-Kraftwerke im Vergleich zum Großprojekt Bad Fredeburg nur max. 10 % der Altholzmengen verbrauchen werden, und dass dies nicht das Scheitern begründet. Vielmehr waren seit Planungsbeginn die Massen an Holzhackschnitzel für das Großkraftwerk trotz aller Zusagen nicht gesichert. Die Lieferverträge konnten nicht abgeschlossen werden. Übrigens, von Seiten der Waldbauern hört man immer noch verstärkt Klagen über den niedrigen Holzpreis und meint ein Großkraftwerk würde den Waldholzpreis stark erhöhen. Man hat scheinbar immer noch nicht verstanden, dass die Großkraftwerke nicht die Abnahme des Waldholzes garantieren können. Diese brauchen billigstes Altholz - in Massen, deshalb auch ein großes Einzugsgebiet mit guter Verkehrsanbindung (am besten mit Bahn- oder Kanalanschluss). Den richtigen Weg, dem sich auch die UWG anschließt, zeigen jetzt die Kleinkraftwerke mit Wärmenutzung in Eslohe und Finnentrop auf. Dort wird man wegen des hohen Wirkungsgrades auch einen Anteil Waldholz mit verheizen können. Um die Größenordnung nochmals darzustellen: Eslohe benötigt nur wenig mehr als einen LKW Hackschnitzel pro Woche. Mehr dazu siehe den Artikel vom 3. April 2003. Darstellung der Größenverhältnisse der Kraftwerke (pdf-Datei)...05. April 2003. 12.000 Tonnen Pelletts Fa. Baust Holzbetriebe GmbH aus Bremke stellt Holzpelletts her. Man sollte beachten, dass die hierzu nötigen 12.000 t Holz/Jahr dem Fredeburger Kraftwerk fehlen werden. Fehler! Kein gültiger Dateiname.03. April 2003. Das alte Kraftwerk ist tot - das Neue in Planung! Nach allem was z. Zt. bekannt ist plant die WPD als Investor nun mit verschiedenen anderen Firmen ein nur unwesentlich kleineres Kraftwerk mit 15 MW el. Leistung. Baubeginn wird frühestens in einem Jahr sein. Diese Entwicklung ist nicht mehr mit den Ratsbeschlüssen abgedeckt. Auch muss geklärt werden ob die 17 + 8 Punkte noch erfüllt werden können. Die UWG meint, dass ein neues Kraftwerk nur mit einer standortangepassten Lösung für Wärmebedarf und Strom sinnvoll und wirtschaftlich ist. Dieses scheint bei der neuen Lösung wieder außer Acht gelassen zu werden, denn der Profit ist bei einer großen Anlage auch viel höher. Zu einem guten Konzept gehören jezt klare Vorgaben der Stadtverwaltung/Rat, eine bedarfsgerechte Planung mit hohem Wirkungsgrad (min. 70 %), guten Filtern und die Verfeuerung heimischer Hölzer. Und dann bedarf es nach unserer Einschätzung höchstens 2 MW el. Energie. Wer hat jetzt den Mut klare Worte zu sprechen und klare Vorgaben zum Neuanfang zu machen? Unsere Verwaltung? Oder läßt man einfach wieder planen? Dann steht man wieder vor einer vollendeten Tatsachenplanung, aus der es kein Zurück mehr gibt. Vielleicht will man es ja auch so!01. Febr. 2003. 20 MW-HKW Bad Fredeburg - kurz vor dem Aus? Gibt es eine "kleine Lösung"? Seit heute um 18:30 Uhr (Haupt- und Finanzausschuss) erscheint es immer unglaubwürdiger, dass es das ganz große Kraftwerk für Bad Fredeburg geben wird. Wie Herr Schörmann von der Stadtverwaltung betonte hat die WPD, der Investor, mit einem Brief um eine Fristverlängerung bis 31. März gebeten. Holzlieferungen aus Holland stehen im Raum, um den Ankauf der Planunterlagen wird noch verhandelt, das Angebot der "Babcock-Nachfolgefirma" ist um 3 Mio. Euro höher als geplant, und von einem auf 10-12 MW verkleinerten Kraftwerk wird gesprochen. Die LEG sucht inzwischen parallel nach anderen Lösungen und hat Kontakte aufgenommen. Herbert Berls von der UWG betonte, dass der Ratsbeschluss nun nicht mehr haltbar ist und wollte dies geprüft wissen! Belke-Grobe (CDU) sprach von einem Scherbenhaufen, davon "grandios aufs Kreuz gelegt" worden zu sein, von falschen Aussagen und nicht seriösen Informationen über die Holzlieferungen, und verlangte Aufklärung über alle Investitionen und Zuschüsse im Zusammenhang mit dem Holzgewerbepark. Viele Fragen taten sich noch auf, und die Aussagen der Kraftwerksgegner mit den ca. 4.500 Unterschriften der Bevölkerung werden endlich wahrgenommen. Weitere Informationen aus dem H+F...01. Febr. 2003. WPD hält an Fredeburger Kraftwerk fest (Ausschnittsweise aus Rundschau-Artikel v. 1. 2.2003) Der Bremer Finanzierer WPD AG hält weiter an den Plänen für das Bad Fredeburger Kraftwerk fest, obwohl der Babcock-Konzern, der das Projekt entwickelt hat, sich aus der Biomasse verabschiedet hat. So berichtet die RS am heutigen Samstag. Die WPD suche z. Zt. ein Unternehmen, das das Projekt übernehme und einen Anlagenlieferanten. Es gäbe noch 2 bis 3 weitere Alternativen. Bis März soll die Entscheidung gefalllen sein. Dann könnte im Herbst die WPD mit mit der Kapitalgewinnung für das Kraftwerk beginnen. Im Gespräch ist nach wie vor eine österreichische Firma (EVA), die die Anlage zu Ende planen soll. Link zur WPD... Link zur EVA...03. Jan. 2003. Die Entscheidung fällt bis Februar (Ausschnittsweise aus Rundschau-Artikel) So berichtete Bürgermeister B. Halbe in der Rundschau, und weiter: "Babcock hat die Frage noch nicht beantwortet wie das Projekt weitergeführt wird". "Die Projektentwicklung war ja fast komplett abgeschlossen". Auch eine Baugenehmigung liege schon vor. Die Stadt hat nach dem Insolvenzverfahren von Babcock Borsig Power mit neuen Ansprechpartnern zu tun. Dazu unser Stand: Die Bioenergie Hochsauerland GmbH hält weiter am Projekt fest. Beteiligt ist jetzt jedoch die "Austrian Association of Energie Agencies" als Generalunternehmer, sowie die Bacock Borsig Power System (Neugründung) mit dem Bereich Service. Zur Zeit gibt es noch mit der Holzlieferung Probleme. Das vom Bürgerforum gebaute Modell des Kraftwerkes ist mit Foto in der heutigen Ausgabe zu sehen. Hier der Link zum neuen Generalunternehmer...30. Dez. 2002. Das Bürgerforum stellt ein Modell des Kraftwerks aus und stellt ein Preisrätsel vor In einem Schaufenster am Kirchplatz in Bad Fredeburg können Sie das Modell eines Kraftwerks "qualmen" lassen. "Was ist das?" wird als Frage für das Preisrätsel gestellt, und es gibt Karten zum Ausfülllen. 10 Preise sind zu gewinnen: Der 1. Preis: Ein Hackschnitzel (kein halbes), für 2 Personen, kreiert vom Spitzenkoch Johannes Geueke, im Restaurant "Im Rosengarten" Hotel Elfriede, Bad Fredeburg. Noch weitere 9 Preise warten auf die Gewinner.Fehler! Kein gültiger Dateiname.Viele wollten sich das Modell schon am 1. Tag anschauen.Das Modell des Kraftwerks ist mit vielen interessanten Sprüchen gespickt. Zum Beispiel gibt es eine "Ha-Po-Ca-Straße", und aus dem Schornstein steigt richtig "Qualm", immer zur vollen Stunde täglich von 11 - 22 Uhr.Fehler! Kein gültiger Dateiname.04. Nov. 2002. Dieses Foto von einem "kleinen Feuer" und dessen Ausbreitung in das Leißetal wurde uns von einem Bürger zur Verfügung gestellt. Nicht auszudenken, welche Rauchschwaden ein Kraftwerk bei bestimmten Wetterlagen über einem Kurort Bad Fredeburg hinterlassen könnte. Fehler! Kein gültiger Dateiname.Fehler! Kein gültiger Dateiname.22. Okt. 2002. Diese Anzeige wurde am 20. Okt. 2002 in der "Frankfurter Allgemeine" gesichtet. Investoren werden noch gesucht, genauso wie in Bad Fredeburg.10. Okt. 2002. Die Kraftwerksgeger legen Dienstaufsichtsbeschwerde gegen den Bürgermeister B. Halbe und gegen die Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft HSK ein. In den zwei Schreiben an den Regierungspräsideten W. Kuschke geht es im wesentlichen darum, dass das Grundstück zur Errichtung des Kraftwerkes nicht an die im Ratsbeschluss festgelegte Gesellschaft verkauft wurde. Außerdem ist unklar, bzw. es wurde bisher keine ausreichene Auskunft erteilt, ob der im Zusammenhang mit dem Verkauf aufgestellte 25-Punkte-Forderungskatalog des Rates umgesetzt wurde. Das Bürgerforum fordert den Regierungspräsidenten auf, Konsequenzen gegen den Bürgermeister und die Geschäftsführer der WFG zu ziehen und darüber hinaus unser Recht auf Einsicht und Offenlegung aller Fakten, so wie es das aktuelle Informationsfreiheitsgesetz NRW vorsieht, durchzusetzen.18. Sept 2002. Die Kraftwerksgeger melden sich in einem offenen Brief und fragen: Herr Bürgermeister, was nun? Jetzt ist es an der Zeit: Starten Sie einen Neuanfang mit einem ähnlichen Konzept wie in Eslohe, Finnentrop oder Werl. Kraftwerke die 10x kleiner sowie angepasst auf den Bedarf des Standortes sind und einen doppelten Wirkungsgrad durch effektive Kraft-Wärmekopplung vorweisen. Hier der ganze Text des offenen Briefes vom 18.9.2000 als pdf-Datei...10. Juli 2002. Das Bürgerforum zitiert Bürgermeister B. Halbe und fragt "Was nun Herr Bürgermeister" Er "habe die Zitate so nicht gesagt" hat B. Halbe lt. WP vom 10.7.02 geäußert. Das angeführte Zitat "Ich wiederhole, dass die Firma Babcock Borsig Power die einzige war und ist, die sowohl in technischer wie auch in finanzieller die Garantie für das von der Stadt gewollte Biomassekraftwerk bot" hat B. Halbe seinem letzten Schreiben an das Bürgerforum vom 20.6.2002 wörtlich zitiert und unterschrieben. Und da war es bereits wiederholt vermerkt!! Was hat B. Halbe wohl dazu gebracht etwas anderes zu behaupten? Ist das ein einmaliger Fall von Vergesslichkeit? Viele Bürger könnten noch mehr als bisher nachdenklich werden! Schreiben vom 20.6. 2002: Bürgermeister an Bürgerforum mit dem gelb markierten Zitat (pdf-Datei)... 04. Juli 2002. Die Kraftwerksgeger geben nicht auf und haben heute das Verwaltungsgericht Arnsberg eingeschaltet. Ein Einwender fordert die Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung seines Widerspruchs. Das Verwaltungsgericht Arnsberg wird endgültig darüber entscheiden.16. Juni 2002. Kann Firma Babcock sofort mit dem Bau des Kraftwerkes beginnen? Uns wurde bekannt, dass ein Einspruch eines Einwenders zum Genehmigungsverfahren nicht vom Umweltamt Lippstadt entschieden werden konnte, und zur Klärung an die Bezirksregierung Arnsberg weitergegeben wurde. Das Umweltamt Lippstadt hat dann dem Antrag vom Fa. Bacock auf sofortige Vollziehung des Genehmigungsbescheides zugestimmt und damit den Baubeginn des HKW erlaubt, obwohl der Einspruch noch nicht geklärt ist. Begründet wurde dies mit dem überwiegenden Interesse von Fa. Babcock und mit öffentlichen Interesse. Zwänge wie z. B. die Fertigstellung bis Ende 2003 wegen der degressiven Einspeisevergütung, bisherige Planungskosten vom ca. 1 Mio. Euro und Hinweise auf getätigte Vertragsabschlüsse zum Gründstück und zu Holzlieferanten spielen dabei ein Rolle. Mehr erfahren Sie unter www.bürgerforum-hkw.de... 16. Juni 2002. Die Westfalenpost berichtet heute von einem Heizkraftwerk in Eslohe Dazu einige Vergleiche mit dem HKW Bad Fredeburg, machen Sie sich ein Bild: ·Brennstoff: 1.000 Tonnen Hackschnitzel pro Jahr, in Bad Fredeburg 170.000 Tonnen ·Investitionen: ca. 1,1 Mio. Euro, in Bad Fredeburg Planungskosten in Höhe von ca. 1,0 Mio Euro und ca. 50 Mio. Euro Gesamtinvestition ·Wärmeversorgung: In Eslohe konkret geplant das Schulzentrum, das Esselbad, Altenheim Störmanns Hof, Kurmittelhaus und bei Bedarf noch weiter Häuser. In Bad Fredeburg ist angedacht! (Betreiber gesucht) das Sauerlandbad, das Schulzentrum, die DLA und das Krankenhaus mit Wärme zu versorgen. ·Flächenbedarf: 100 Quadratmeter, Bad Fredeburg ca. 12.000 Quadratmeter 16. Juni 2002. Bürgerforum erhielt Antwort von der Wirtschaftsförderungsanstalt (WFG) des HSK Der Brief des Bürgerforums, der konkrete Fragen an die WFG Hochsauerlandkreis mbH richtete, wurde jetzt beantwortet: Antwort WFG als pdf-Datei (25 kB)... Das wurde vom Bürgerforum gefragt (pdf-Datei (25 kB)...07. Juni 2002. Spatenstich im Holzgewerbpark Der erste Spatenstich anlässlich des Baubeginns der Erschließungsarbeiten für den Holz-Gewerbepark Hochsauerland wird am Montag den 10. Juni 2002 um 16 Uhr sein. Den ersten Baggerbiss werden Bürgermeister B. Halbe und Andreas Röhrig von der LEG vornehmen. Dieses haben wir erfahren: Das Bürgerforum Schmallenberg e.V. plant eine Protestaktion mit Lufballonsteigen und lädt alle Bürger ein. Hier das "Flugblatt" des Bürgerforums: Mehr als pdf-Datei (138 kB)...06. Mai 2002 Das "Bürgerforum Schmallenberg e.V." trifft sich erneut. Es wird festgestellt, dass die in der Ratssitzung am 23.4. an den Bürgermeister gestellten Fragen im Antwortbrief des Bürgermeisters und in der Bürgerfragestunde des Rates nur "sehr ungenügend" beantwortet worden sind. 23. April 2002 Das "Bürgerforum Schmallenberg e.V." stellt die bereits zuvor schriftlich eingereichten Fragen in der Einwohnerfragestunde der Ratssitzung. Fragen und Antworten des Bürgermeisters als pdf-Datei...06. April 2002 - KRAFTWERK BAD FREDEBURG IST GENEHMIGT Das staatliche Umweltamt Lippstadt genehmigt das Kraftwerk. Als Filtertechnik ist nur ein Gewebefilter vorgesehen. Außerdem wird eine Zündfeuerungsanlage für Heizöl mit einem 80.000 Liter-Tank vorgesehen. Die Westfalenpost veröffentlichte heute den Genehmigungstext. Die Genehmigungsunterlagen sind im Rathaus Schmallenberg vom 8.4.2002 bis 22.4.2002 einsehbar. Die Genehmigung als pdf-Datei... 6. Mai 2002. Der gesamte Genehmigungsbescheid umfasst 49 Seiten. Detailliert sind z.B. die Immissionswerte und alle Auflagen bei der Betreibung des Kraftwerkes aufgeführt. Leider dürfen wird diesen Text nicht veröffentlichen! Wie uns der zuständige Bearbeiter beim staatl. Umweltamt Lippstadt auf Anfrage mitteilte könnte es rechtliche Probleme geben!02. April 2002 Das "Bürgerforum Schmallenberg e.V." traf sich erneut um die Situation nach dem offenen Brief mit den Fragen an den Bürgermeister zu besprechen. Fa. Babcock Borsig Power Environment antwortete inzwischen. Das Antwortschreiben ist unter www.buergerforum-hkw.de zu lesen. Kritische Fragen werden auch in Zukunft zum Biomassekraftwerk gestellt. In der letzten Ratssitzung vom 20. März wurde der Bebauungsplan des Holzgewerbeparkes verabschiedet. Die gesetzlich vorgesehenen Ausgleichsmaßnahmen sollen im Latroptal (altes Sägewerk Kohle) durchgeführt werden. Das Bürgerforum wendet sich am 19.3.2002 mit einem Brief an den Bürgermeister und an die Öffentlichkeit. Es werden kritische Fragen gestellt, die schon lange in der Bevölkerung Diskussionsthema sind. Der Kraftwerksbauer Fa. Babcock ist z. Zt. in Köln in eine Bestechungsaffäre verwickelt.7.3.2002. Einspruch zum Bebauungsplan. Hier lesen Sie alles was zu bemängeln ist. Architekt Hans-Georg Schenk hat eine ausführliche Stellungnahme angefertigt. Fehler! Kein gültiger Dateiname.Für Großbild bitte anklickenDie LEG wird treuhänderisch für die Stadt den Holzgewerbepark vor Bad Fredeburg ab März 2002 erschließen. Kanal-, Wasser- Leitungen und Baustraße: Zeitplan: - Ausschreibung 27.2.02 in den Zeitungen - Submission: 16.4.02 - Ratssitzung am 23.4.02 - Baubeginn Anfang Mai 2002 - Fertigstellung der gesamten Erschließung bis Ende März 2003 Ausschreibungstext zur Erschließung: Bitte anklicken...Eine Frage nach den Interessenten für das Baugebiet konnte von Herrn Schörmann nicht beantwortet werden. Es sollen aktuelle Infos von der LEG abgefragt und dem Protokoll beigefügt werden. Der Baubeginn für das Kraftwerk kann unabhängig von der Erschießung erfolgen. Dazu ist eine provisorische Baustelle angedacht.Leserbrief aus der WP v. 7.Febr. 2002 „Der Inbegriff der Intoleranz"Betrifft: Leserbriefe zu dem Artikel vom 18. und 19. Januar 2002 „Windräder im Hawerland" und „Turmbau von Babel". „Ich bin doch sehr verwundert über die Angst des Herrn Tigges zu den Windkrafträdern. Wo war denn seine Angst vor dem in seiner Nachbarschaft geplanten Biomasseheizkraftwerk? Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie Herr Tigges vor kurzer Zeit in Leserbriefen und Sitzungen vehement die Errichtung des Kraftwerks gefordert hat. War hier nicht die Rede davon, dass dieses eine Touristenattraktion sei? Nunmehr fürchten die Herren Tigges und Kemper, dass Windräder keine menschen-und landwirtschaftlich gerechten Lösungen seien. Ich bin gerührt von so viel Ängsten und Befürchtungen vor den Windrädern. Wo waren ihre mahnenden Worte zu dem stinkenden und rauchenden Biomasseheizkraftwerk vor Bad Fredeburg? Als Hohn muss ich die Aussage des Wormbacher CDU-Chefs Sasse verstehen, 'wir wollen im Vorfeld wichtiger Ratsentscheidungen informieren und die Anregungen, den Rat und die Wünsche der Menschen aufnehmen. Wie wurden die 6000 Unterschriften gegen die geplante Errichtung des Heizkraftwerks durch den Rat der Stadt und die Mehrheitsfraktion der CDU behandelt? Wurden hier Wünsche und ehrliche Bedenken und gesundheitliche Befürchtungen beachtet? Gegen Windkrafträder, durch die keine gesundheitlichen Risken entstehen, wird mobil gemacht, während das bedenkliche Biomasseheizkraftwerk gefordert wird. Ich warte darauf, dass der Rat den Betreibern der geplanten Windräder genauso schnell und bedenkenlos die Zustimmung erteilt, wie derFirma Babcock für das Kraftwerk, auch obwohl es hier nicht um eine finanzielle Begünstigung der Stadt geht. Haben nicht nachvollziehbare Bedenken einiger CDU-Stadtvertreter mehr Gewicht als etwa 6000 Unterschriften von besorgten Bürgern gegen das Biomasseheizkraftwerk? Für mich ist dieses Verhalten der Inbegriff der Intoleranz. Als Stadtvertreter (Herr Tigges) musste er die Meinung des Bürgermeisters unterstützen. Als Gewerbetreibender will er nun die Initiative eines Privatinvestors vereiteln. Solche Menschen sind als Stadtvertreter untragbar." Gerhard Weber, Im Ohle 36 57392 Schmallenberg-Bad Fredeburg19.Dez. 2001. Der Rat lehnt in der Sitzung vom 18.12.2001 das Bürgerbegehren ab Das Bürgerbegehren wurde mit den Stimmen der CDU und SPD abgelehnt. Die UWG enthielt sich. Franz-Josef Göbel, Mitglied des Bürgerforums HKW, appellierte vorab nochmals an den Bürgermeister und die Ratsmitglieder mit folgenden Worten: Rede als pdf-Datei (5 KB)... Die UWG wies darauf hin, dass ein Bürgerentscheid ein eindeutiges Votum gewesen wäre, dieser hier aber keinerlei Einfluss mehr auf das Geschehen habe. Unser Kommentar im Rat als pdf-Datei (5 KB) ... Das sagten CDU und SPD...14.Dez. 2001. Der Einspruch des Bürgerforums wurde abgelehnt Das Urteil als pdf-Datei...(240 KB bis zu 1 Min) Das Verwaltungsgericht Arnsberg hat heute den Antrag des Bürgerforums auf "einstweiligen Rechtsschutz" abgelehnt. Das bedeutet, dass der Grundstücksverkauf gültig ist. Gegen diesen Bescheid wird vorauss. das Bürgerforum Einspruch einlegen (Oberverwaltungsgericht Münster). Dieses Urteil bestimmt jedoch nicht über ein Bürgerbegehren/ Bürgerentscheid. Das werden die Ratsmitglieder in der Ratssitzung am 18.12. entscheiden müssen. Anmerkung: Nach den bisherigen politischen Meinungsäußerungen dürfte jedoch auch dieses schon mehrheitlich entschieden sein.06.Dez. 2001. Kreisausschuss beschäftigt sich mit Biomassekraftwerk Am 3. Dez. tagte der Ausschuss für Umwelt, Landwirtschaft... unter Leitung von Rötger Belke-Grobe im Kreishaus in Meschede zum Thema Biomassekraftwerk in Bad Fredeburg. Drei Gäste referierten: Herr Dr. Lichtmann, Fa. Babcock BP, Herr Holtkämper, Leiter des Forstamtes Olsberg und Herr Seeger, Seeger Engineering AG Lichtenau. Bericht von der Sitzung... Großbild...25.Nov. 2001. Infos zu Biomassekraftwerke (als pdf-Datei) ·Niederländisches Kraftwerk zu Zeit größtes in Europa ·ohne Personal am Standort und vollautomatisch ·Wirtschaftlichkeit ·verfügbares Brennmaterial usw... 23.Nov. 2001. Vergessen Sie das was bisher war! Bürgermeister B. Halbe hat es jetzt eindeutig gesagt: Das Grundstück ist bereits notariell am 5. Okt. 2001 verkauft worden. Rechtsgültigkeit hat der Vertrag erst am 8. Nov. erhalten. Bürgermeister B. Halbe hat diese Daten lange für sich behalten und das Bürgerforum weiterwirken lassen ... Nach Auskunft des Umweltamtes in Lippstadt ist bis jetzt noch keine Baugenehmigung für das Kraftwerk erteilt worden.15.Nov. 2001. Das Bürgerforum HKW stellt "Antrag auf einstweiligen Rechtsschutz" beim Verwaltungsgericht in Arnsberg wegen Unwirksamkeit des Grundstückkaufvertages. "Antrag auf einstweiligen Rechtsschutz" eingereicht am 13.11.2001 beim Verwaltungsgericht Arnsberg10.Nov.2001 Die WFG (Wirtschaftsförderungsgesellschaft) hat am 8.Nov. (!!!) das Grundstück für den Bau des Kraftwerkes verkauft. Zwei Tage vorher, am 6. Nov. wurde Bürgermeister B. Halbe vom Rechtsanwalt aufgefordert das Grundstück wegen laufenden des Bürgerbegehrens nicht zu verkaufen. Anschreiben vom 6.11.2001 als pdf-Datei... Erster Kommentar: Bürgermeister B. Halbe versucht mit diesem "skandalösen Akt" klare Fakten zu schaffen. Er ist sich seiner Sache und des Rückhalts seiner Ratsmitglieder, besonders seiner Partei (ca. 68%), wohl ganz sicher. Damit scheint auch das Bürgerbegehren mit den ca. 6000 Stimmen keinerlei Berücksichtigung mehr zu finden. Das Bürgerforum wird reagieren - da bin ich mir fast sicher. Ob B. Halbe da wohl richtig kalkuliert hat? Wir berichten weiter...Fehler! Kein gültiger Dateiname.08.Nov.2001 Biomassekraftwerk und Bürgerbegehren Das Bürgerbegehren ist rechtmäßig! Hier können Sie das Gutachten einsehen. Das Gutachten von Dr. Wolter & Partner GbR als pdf-Datei... Leserbrief vom 6.11.2001 als pdf-Datei...25.Okt. 2001. Ratssitzung Das Bürgerbegehren wurde vom Bürgermeister als rechtlich unzulässig bezeichnet. B. Halbe begründete seine Entscheidung damit, dass gegen Angelegenheiten eines immissionsschutz- rechtlichen Zulassungsverfahrens nach §26 (5) der Gemeindeordnung kein Bürgerbegehren erfolgen kann, und zudem der Finanzierungsvorschlag fehlt (Halbe nannte Einnahmeverluste für das Grundstück in Höhe von 1 Mio. DM). Mehr...15.Sept. 2001. Stellungnahme der UWG-Fraktion zum Biomassekraftwerk: Die UWG-Fraktion spricht sich eindeutig dafür aus. Mehr dazu...30.Aug. 2001. Ratssitzung Rat sagt "Ja" zum Biomassekraftwerk Ca. 50 Zuhörer waren gekommen um die Begründungen zum Bau des Kraftwerkes nochmals zu erleben. Wie nicht anders zu erwarten stimmte der Rat dem Bau zu (2 Gegenstimmen, 1 Enthaltung). Alle Fraktionen äußerten sich sehr positiv. Herr Carmesin (SPD) richtete eindringliche Worte an das Bürgerforum und stellte mit seiner Erklärung weitere Forderungen auf, die von der Verwaltung geklärt und vertraglich berücksichtigt werden sollen. Herr Belke-Grobe sagte, dass Investoren für Bad Fredeburg (Fremdenverkehr) nach einem Bau des Kraftwerkes sehr unwahrscheinlich sind. Mehr Informationen...Das Bauschild zur Erschließung des Holzgewerbeparkes steht schonAuf den Punkt gebracht... (Bericht aus der Westf. Rundschau zu "Greve")23.Aug. 2001. H+F Im Haupt- u. Finanzausschuss ist die Vorentscheidung zum Kraftwerk gefallen! Tagesordnung und mehr... 20.Aug. 2001. Das Bürgerforum beschließt im Montagstreffen einstimmig ein Bürgerbegehren gegen den Kraftwerksbau einzuleiten.Die Ratsentscheidung zum Kraftwerk fällt am 30. Aug.. » Tagesordnung H+F am 23. Aug. » Tagesordnung Rat am 30.Aug. » Gutachten, Gutachten, Gutachten...3.Juli 2001. Ratssitzung Ist das Heizkraftwerk nicht mehr zu stoppen? Rat lehnt Lehrschwimmbecken am Freibad Schmallenberg ab! Neue Informationen 5.7. ... Ratssitzung und Ergebnisse...21.Juni 2001. Das Anschreiben des Bürgerforums an die Ratsmitglieder wurde im Haupt-u. Finanzausschuss besprochen. Das war bisher... 18.Mai 2001. Bad Fredeburg. Bürgerforum zum Biomassekraftwerk. Besorgte Bürger verlangten mehr Information zu dem geplanten Heizkraftwerk. Mehr mit Fotos... Lage des Kraftwerkes4.4.2001 Das Biomassekraftwerk wird gebaut. Der Rat hat heute abend mit einer Gegenstimme und zwei Enthaltungen die Entscheidung dafür gefällt. + Mehr aus dem Rat... + Entscheidung im H+F... + Bilder aus Italien...26.Dez.2000 aktualisiert am 13., 15. u. 21.Febr.2001 Aus dem Rat. Biomassekraftwerk im Holzgewerbepark Bad Fredeburg? 15.2. 2001. Aus der Ratssitzung Bürgerversammlung am Freitag,16. März um 19 Uhr in der Andreas-Hermes-Akademie Bad Fredeburg (ehemalige DLA)Eine Bürgerversammlung wird es geben, und "Nachteile für Bad Fredeburg sind nicht ganz ausgeschlossen", so kommentierte einleitend Bürgermeister B. Halbe die Pläne für ein Biomassekraftwerk vor den Toren von Bad Fredeburg. Ganz klein wird es nicht, denn 90 Mio. DM sollen investiert werden, und aus den Fragen der Ratsmitglieder ließ sich ein wenig Überraschung von den Ausmaßen dieses industriellen Kraftwerkes erkennen. Ein Ratsherr fragte an, ob eine "Kaschierung" des ca. 30 m hohen Betriebsgebäudes möglich ist, denn auf den vorgestellten Fotomontagen erschien alles sehr mächtig. Fehler! Kein gültiger Dateiname.Fragen/Antwort-Katalog und mehr... Fehler! Kein gültiger Dateiname.Wirtschaftlichkeit, und warum so groß? Bericht als PDF-Datei 26.12.00. Fehler! Kein gültiger Dateiname.Fehler! Kein gültiger Dateiname.Fehler! Kein gültiger Dateiname.8 MW-Biomasse-Kraftwerk in ÖsterreichFirma Egger in Brilon - auch in Bad Fredeburg wird der Kamin eine "weiße Fahne" aus Wasserdampf zeigen. Mal mehr, mal weniger- so die Betreiberfirma!Raucht bald auch in Bad Fredeburg ein Kamin?Schon lange wird es diskutiert, jetzt wird es am Donnerstag, den 15. Febr. im Rat vorgestellt. Ein Kraftwerk mit 20 Megawatt Leistung vor den Toren von Bad Fredeburg (gegenüber Sägewerk Dickel). Dreigeschossig soll es bis Ende 2002 errichtet werden. Radio Sauerland berichtete am 13.2. schon über Einzelheiten. Die Gebäude und der ca. 50 m hohe Kamin mit seiner "Rauchdampffahne" wird von weitem sichtbar sein. Wir berichten mehr nach der Ratssitzung! Für mehr INFOs bitte anklicken! www.babcockborsigpower.de Die vorgeschlagene BetreiberfirmaDiplomarbeit zu einem BiomassekraftwerkBiomassekraftwerk in Sachsen-Anhaltwww.bioenergie-hochsauerland.de Mehr Infos zum BiomassekraftwerkBrilon-Wald: 60% gegen Biomassekraftwerk Berichte zur BürgerversammlungZUR INFORMATIONStand: 14.Jan. 2002Bürgerbegehren gegen das Biomassekraftwerk Unterschriftenliste und INFOS ------------------ Zum Lesen von "pdf-Dateien" benötigen Sie die Software "Acrobat Reader", die z. B. auf der T-Online-CD ist. Von mir erhalten Sie diese kostenlos. Anfordern... ------------------Hier finden Sie gute Tips!Heizölpreise aktuell abrufen INFO's zum Holzgewerbepark Bad Fredeburg Biomassekraftwerk - Die Seite von Babcock Borsig-Power
Wie werden Sie Mitglied In eigener Sache Programmierung durch Gilbert
www.uwg-schmallenberg.de - Informationen aus dem Internet
Biomassekraftwerk vor den Toren von Bad Fredeburg Fehler! Kein gültiger Dateiname.Das geplante Kraftwerk wird den Anteil von ca. 12.000 qm Fläche im Holzgewerbpark Bad Fredeburg einnehmen.
15. Febr. 2001. Aus der Ratssitzung - Bürgerversammlung für den 16. März um 19 Uhr in der Andreas-Hermes-Akademie (ehemalige Landjugendakademie Bad Fredeburg) Nach kurzer Einleitung durch Bürgermeister B. Halbe wurde der geplante Holzgewerbepark von Herrn Konsalk? (LEG - Landesentwicklungsgesellschaft) vorgestellt. Erläutert wurde, dass sich Biomassekraftwerke nur ab einer bestimmten Größe rechnen und dass im Vorfeld von 5 Bewerbern für den Bau jetzt das ca. 90 Mio. DM teure Projekt durch die Firma Babcock Borsig Power vorgestellt würde. Dieses sei als erstes Projekt im Holzgewerbepark angedacht. Der Vertreter der Firma Babcock Borsig Power, Dr. Lichtmann, machte mit einem gut aufgemachten Vortrag mit Hilfe einer Leinwand sein Interesse am Bau dieses Kraftwerkes deutlich. Deutlich wurde auch, dass er versuchte den Vorteil für Bad Fredeburg und die ganze Region darzustellen. Ein "ökologisches Vorzeigeobjekt" und "Schmallenberg als ökologische Hauptstadt" wurde betont! Zudem sei er dem Fremdenverkehres gegenüber offen eingestellt. Zum Beispiel könnten Besucher in einem Schauraum im Kraftwerk informiert werden. Der Betreiber machte auch deutlich, dass die Verfeuerung unbehandelter Holzreste unbedenklich ist. Die Treibhausgas-(CO2)- neutrale und Schwefeldioxid- ("saurer Regen")- arme Verbrennung wirkt einer Klimakatastrophe entgegen. Fehler! Kein gültiger Dateiname.Abbildung ähnlich Täglich werden ca. 410 Tonnen Brennmaterial benötigt. Auf ein Jahr hochgerechnet sind dies dann ca. 150.000 Tonnen. Verbrannt werden sollen - ca. 25.000 Tonnen Waldrestholz bzw. Holzhackschnitzel, - ca. 45.000 Tonnen Sägemehl, Rinde und Resten aus Sägewerken und als Hauptanteil - ca. 80.000 Tonnen sogenanntes gebrauchtes Holz (Altholz, Inneneinrichtungen, Schalungen usw.) der Klassifizierung AI und AII. Das Restholz darf eine Größe von ca. 10 cm x 10 cm und max. 25 cm Länge nicht überschreiten. Dabei wird durch neueste Filteranlagen sichergestellt, dass keine Staub- und keine Geruchsbelästigung in Bad Fredeburg zu erwarten sei. Allerdings wurde auch erläutert, dass eine Kontrolle der Emissionswerte nicht geplant, aber auch nicht erforderlich sei, da ja nur Holz verbrannt würde. Eine Wasserdampffahne aus dem ca. 50 m hohen Kamin wird es in jedem Falle geben, mal länger - und mal kürzer, wie man erläuterte. Man regte auch an, in Bad Fredeburg eine Informationstafel aufzustellen, um die Daten des Kraftwerkes anzuzeigen, z. B. Leistung und Abgaswerte. Fotomontagen: In extra angefertigten Fotomontagen konnte man die Größe dieses Objektes gut erkennen. Ein Landschaftsfoto aus Richtung VDK-Heim Bad Fredeburg zeigte deutlich den Kamin und ein Teil des Gebäudes. Ein Foto aus dem Blickwinkel Standort Fußballplatz war ebenfalls zu sehen. Man sprach davon, in einem zweiten Schritt auch das SauerlandBAD und das Schulzentrum über eine unterirdische Fernwärmeleitung mit dem Kraftwerk zu verbinden. Dies sei jedoch unabhängig von der Errichtung des Kraftwerkes und soll durch ein eigenständiges Kontrakt-Unternehmen geplant, finanziert und durchgeführt werden. Die Wärmeversorgung der Firmen im Gewebegebiet selbst ist natürlich ebenfalls möglich. Erwähnt wurde auch, das ein Anteilserwerb zur Finanzierung angedacht wird. Dabei sollen Gewinne ausgeschüttet werden. Die Bad Fredeburger Bürger werden am 16. März in einer Bürgerversammlung informiert. Diese Tabelle wird ständig überarbeitet! Von den Ratsmitgliedern wurden eine Menge Fragen gestellt, die wir hier anhand der gegebenen Antworten von Herrn Dr. Lichtmann erläutern: FrageAntwort der Fa. Babcock (Dr. Lichtmann)Weitere Hinweise Welches Holz wird verbrannt?- ca. 25.000 Tonnen Waldrestholz, Schwachholz bzw. Holzhackschnitzel, - ca. 45.000 Tonnen Sägerestholz, Sägemehl, Rinde und Resten aus Sägewerken und als Hauptanteil - ca. 80.000 Tonnen sogenanntes gebrauchtes Holz (Altholz, Inneneinrichtungen, Schalungen usw.). Das Holz wird kreisweit, aus der gesamten Region kommen müssen.Die verbrannten Hölzermengen werden abhängig von den Preisen eingekauft. Es wird versucht riesige Mengen von Holz so billig wie möglich einzukaufen. Dazu gehört dann zum Großteil auch Gebrauchtholz (Sperrmüll?), das nach Altholzklasse A II eingestuft werden kann. Darf belastetes Holz verbrannt werden?Nein, nur Brennholz der Klassifizierung A I und A II. Altholzkategorie A I: Naturbelassenes oder lediglich mechanisch bearbeitetet Altholz, das bei seiner Verwendung nicht mehr als unerheblich mit holzfremden Stoffen verunreinigt wurden. Altholzkategorie A II: Verleimtes, beschichtetes, lackiertes oder anderweitig behandeltes Altholz ohne halogenorganische Verbindungen in der Beschichtung und ohne Holzschutzmittel.Im wesentlichen nicht behandeltes, oder behandeltes Altholz: Hiervon sollen ca. 80.000 Tonnen pro Jahr verbrannt werden. Wie groß darf das Brennholz sein?Max. 10 x 10 cm und max. 25 cm Länge.Natürlich auch Hackschnitzel Wird das Holz erst nach Olsberg und dann wieder als Hackschnitzel zurück geliefert.Holz, Rinde und Späne aus den Sägewerken kann direkt verbrannt werden. Alles andere ist auch von der Holzlieferfirma abhängig. Vor Ort ist keine Zerkleinerung vorgesehen.Zerkleinertes Holz wird aber in Massen benötigt. Ist die Holzlieferung für 20 Jahre gesichert?Ja, durch Firma HEZ aus Olsberg, mit der ein Liefervertrag geschlossen werden soll.Völlig unklar ist, wie die Waldbauern in unserer Region durch Lieferung eingeschlossen werden können. Es kann nur Hackschnitzel und kleine Holzabfälle direkt abgeliefert werden. Die Firma HIZ muß das Holz evtl. aufkaufen. Wird das Holz vor Ort zerkleinert?Nein, z. Zt. ist nicht daran gedacht, die Hackschnitzel nicht vor Ort zu fertigen.Natürlich konnte keine Antwort darauf gegeben werden, ob sich die Lieferfirma evtl. doch später mit einer lärmintensiven Holzzerkleinerung ansiedelt. Fahren die LKW alle durch Bad Fredeburg?Es ist angedacht einige LKW über die Bundesstraße zu leiten. Ergänzung aus Bürgerversammlung: Die LKW aus den südl./westlichen Sägewerken können direkt anliefern und müssen nicht mehr durch Bad Fredeburg. Andererseits müssen zusätzliche Hackschnitzel angeliefert werden.Der kürzeste Weg der Holzhackschnitzel ist über den Rimberg und Bad Fredeburg. Insgesamt soll der Verkehr durch Bad Fredeburg nicht zunehmen. Wo bleibt die Wärme, die ca. 50 Megawatt betragen würde?Hier blieb Herr Dr. Lichtmann die Antwort schuldig. Angeblich können nur 10 Megawatt Wärme mit hohem Temperaturniveau genutzt werden. Alles andere wird im Niedertemperaturbereich durch den Kamin an die Luft abgegeben.Die Wasserdampfwolke aus dem 50 m hohen Kamin wird weit zu sehen sein. Wer nimmt den Strom ab. Der Strom wird in das Netz der RWE (Stromversorger in unserem Gebiet) eingespeist. Die RWE ist gesetzlich verpflichtet den Strom 20 Jahre abzunehmen.Durch das Kraftwerk hat niemand in der Stadt Vorteile beim Strompreis. Im Gegenteil, denn solche Investitionen müssen durch jeden von uns mit einem allgemeinen Aufschlag zum Strompreis bezahlt werden. Wieviel Arbeitsplätze werden geschaffen?Ca. 20-30 direkte Arbeitsplätze Dr. Lichtmann am 18.5.01: 25 Dauerarbeitsplätze und 5 InstandhaltungsplätzeWenn auf den 12.000 qm Fläche andere Firmen angesiedelt würden, wären mind. genau so viele Arbeitsplätze zu schaffen. Kann Fachpersonal angelernt werden?Ja, aber dazu ist eine 1-jährige Ausbildung erforderlich. Man geht davon aus, dass das Personal nicht von außerhalb "mitgebracht" wird.Dies kann so nur zu einem späteren Zeitpunkt funktioniern. Zuerst müssen die Fachleute mitgebracht werden. Wie ist es mit der Gewerbeaufsicht und Prüfung der Emissionswerte?Eine Kontrolle der Emissionswerte durch die Gewerbeaufsicht ist nicht geplant, aber auch nicht erforderlich, da nur Holz verbrannt wird.Ohne Kontrolle der Abgaswerte ein solches industrieelles Kraftwerk in der Nähe von Bad Fredeburg wäre m. E. grob fahrlässig. Welche Lärmbelästigung ist für Bad Fredeburg zu erwarten?Eine Lärm- und Geruchsbelästigung für Bad Fredeburg ist nicht zu erwarten.Dies ist m. E. nicht auszuschließen, große Generatoren erzeugen 20 Megawatt Strom - und das ist mit hochfrequenten Lärm verbunden. Warum errichtet man keine kleinere Anlage?5-Megawatt-Anlagen sind auch nicht kleiner.Dies ist eindeutig nicht richtig. Wollte man hier an dem Kraftwerk mit allen Mitteln festhalten? Warum wurde ein ähnliches Projekt in Brilon-Wald abgelehnt?Durch die Tallage von Brilon-Wald und die vorher schon jahrelang vorhandenen Abgase einer Firma war eine negative Grundstimmung vorhanden.Die Westlage und der geringe Abstand zur Wohnbebauung und dem geplanten Ferienpark (wenige 100 m) spricht eindeutig gegen dieses Kraftwerk. Wer kommt in einen Ferienpark, wenn z. B. nachts ein "Generatorbrummen- pfeifen zu hören ist! Kann das Kraftwerk mit Egger in Brilon verglichen werden?Nein, weil dort behandeltes Holz verbrannt wird und die Leistung noch erheblich höher liegt.In Bad Fredeburg wird der Schornstein und dessen Dampfwolke ebenfalls sehr deutlich zu sehen sein. Warum dieses "industrielle Vorzeigeobjekt" ausgerechnet in Bad Fredeburg? Warum muß das Kraftwerk so groß sein? Wie sieht es mit der Wirtschaftlichkeit aus?Aus wirtschaftlichen Gründen muß das Kraftwerk so groß seinArtikel aus der Zeitschrift "Energie Spektrum". Bitte als PDF-Datei herunterladen
Technische Daten und Ausmaße: Leistung20 Megawatt Strom und ca. 10 Megawatt Wärme Brennstoffca. 150.000 Tonnen Hackschnitzel/Jahr (ca. 30 große LKW täglich), keine Aufbereitung vor Ort Ascheanteilca. 3-5 % des Holzes Investitionca 90 Mio. DM HolzlieferantFirma HEZ (Holzenergiezentrum) aus Olsberg (vertragliche Zusicherung der Liefermengen für 20 Jahre) Kaminhöheca. 50 m (genaue Höhe wird im Genehmigungsverfahren festgelegt) Abgasezu sehen ist eine Wasserdampffahne, Abgasreinigung mit modernsten Filtern, keine Geruchs- und Staubemissionen Gebäudemind. 3-geschossig (Höhe ca. 30 m) Flächenbedarfca. 12.000 qm
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger! Die folgende Abstimmung ist von Jan. bis 18. Mai durchgeführt worden. Das Endergebnis steht fest. Ergebnis: Bitte stimmen Sie nicht mehr ab.
Wir versuchen Sie im Internet frühzeitig und mit offenen Worten über geplante Maßnahmen zu informieren. Das ersetzt jedoch nicht die Informationspflicht der Betreiber und der Stadtverwaltung, die am 16. März 2001 um 19 Uhr im Kurhaus von Bad Fredeburg noch erfolgen wird. Durch dieses große industrielle Biomassekraftwerk kann u. E. weder lärm- noch Abgasbelästigungen für Bad Fredeburg ausgeschlossen werden. Besonders die "untergründige Lärmbelästigung" wirkt sich in Bad Fredeburg aus. Schon jetzt hört man die Maschinen der Fa. Burgbad, besonders nachts. Einen Ferienpark mit ca. 100 Häusern in unmittelbarer Nähe zu planen wäre wohl dann wohl unsinnig. Wenn Sie schon jetzt eine Meinung zum geplanten Biomassekraftwerk haben, dann beantworten Sie bitte die Frage mit ja oder nein und senden das Formular dann ab! Die Meldung ist anonym. Vielen Dank!
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